Depressionsbehandlung

Depressive Erkrankungen gehören zu den häufigsten psychiatrischen Störungen überhaupt. Die stationäre Behandlung von Depressionen bietet das ZfP Südwürttemberg an verschiedenen Standorten an. So wie die Krankheit viele verschiedene Ausprägungen hat, haben auch die einzelnen Stationen ihre Besonderheiten und Schwerpunkte.

Psychiatrie und Psychosomatik je nach Bedarf

 Bereits in den 70er Jahren wurde die damals deutschlandweit erste Depressionsstation in Weissenau gegründet. Dort werden besonders schwere Fälle behandelt, durch die enge Anbindung an die Forschung verfügen die Ärzte über ein umfangreiches Wissen über Vor- und Nachteile der neuesten Medikamente.

In Zwiefalten gibt es zwei Stationen zur Depressionsbehandlung, eine davon ist speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet. Auf der Station in Bad Schussenried werden mittelschwere bis schwere Erkrankungen behandelt, das Therapiekonzept ist eine ausgewogene Mischung aus psychotherapeutischen Verfahren und Psychopharmakotherapie. 

Depressionen tauchen häufig gemeinsam mit körperlichen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Müdigkeit oder Gewichtsverlust auf. In diesen Fällen werden die Patienten dem Schwerpunkt Psychosomatik zugewiesen. In den SINOVA Kliniken in Ravensburg, Aulendorf und Zwiefalten werden die vielfältigen  Zusammenhänge zwischen Seele und Körper ganz besonders intensiv untersucht, und Erkrankungen, die auf diesem engen Wechselverhältnis beruhen, behandelt.

Darüber hinaus werden Depressionen ambulant oder teilstationär therapiert, hierfür gibt es im ZfP mehrere Ambulanzen und Tageskliniken.