Stationäre Behandlung Forensische Psychiatrie Weissenau

Akutpsychiatrie (2071)

Der Fachbereich Akutpsychiatrie mit der Station 2071 bildet den geschlossenen und besonders gesicherten Aufnahme- und Kriseninterventionsbereich. Hier finden Diagnostik, Begutachtung und Akut-Behandlung statt. Bei schwierigen Behandlungsfällen erfolgt gestufte Motivationstherapie.

Stationsleitung

Gerhard Gantner

Johannes Deffner

Telefon: 0751 7601-2470
Fax: 0751 7601-2333
E-Mail: gerhard.gantner(at)zfp-zentrum.de
Gebäude F Weingartshofer Straße 2
88214 Ravensburg-Weissenau

Heilpädagogische Station(2072)

Station 2072 ist eine geschlossene forensische Station, die auf geistig behinderte Männer und Frauen ausgerichtet ist und nach einem heilpädagogischen Konzept geführt wird. In erster Linie werden hier nach Paragraph 63 StGB untergebrachte geistig Behinderte mit zusätzlich

  • erheblichen Persönlichkeitsstörungen
  • Entwicklungsretardierungen
  • psychischen Störungen
  • schweren Verhaltensauffälligkeiten
  • lebenspraktischen und sozialen Defiziten

behandelt. In Einzelfällen ist die Station auch als Behandlungsort für chronisch psychisch Kranke mit erheblichen Defiziten im lebenspraktischen Bereich, im Sozialverhalten und mit geringen allgemeinen Kompetenzen geeignet.

Stationsleitung

Ulrika Zündel

Claudia Maas-Holzhause

Telefon: 0751 7601-2278
E-Mail: station.2072(at)zfp-zentrum.de
Gebäude O Weingartshofer Straße 2
88214 Ravensburg-Weissenau

Kurz- bis mittelfristige Behandlung für Psychosekranke (2073)

Die Station ist eine offen geführte, millieutherapeutische Station mit 24 Behandlungsplätzen für männliche, forensisch untergebrachte Patienten mit Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis, schizo-affektiven oder Borderlinestörungen. 
Das Grundkonzept wird umgesetzt durch ein multiprofessionelles Team umd auf Basis eines Bezugspersonensystem. Das bedeutet, dass jedem Patienten eine Bezugspersonengruppe  zugeordnet ist. Diese Behandlungseinheit entscheidet und gestaltet in Zusammenarbeit mit dem Patienten die Therapie im Alltag. Die Therapie umfasst beispielsweise Beziehungsaufbau und -gestaltung, Einzelgespräche und Ativitäten

Stationsleitung

Dr. Silke Harsch

Marius Hüttenrauch

Telefon: 0751 7601-2503
Fax: 0751 7601-2333
E-Mail: station.2073(at)zfp-zentrum.de
Gebäude F Obergeschoss Weingartshofer Straße 2
88214 Ravensburg-Weissenau

Längerfristige Behandlung für Psychosekranke (2074)

Bei der Station 2074 handelt es sich um eine halboffene, mittel- bis langfristige Behandlungs- und Rehabilitationsstation für Männer und Frauen. Integriert sind mittler­weile fast alle nach den Paragraphen 126 a StPO sowie 63 StGB untergebrachten Frauen, die Station ist somit auch Frauen­aufnahmestation.Das Klientel ist hinsichtlich Alter, Geschlecht und zu Grunde liegender Erkrankung heterogen. Neben den strafrechtlich untergebrachten Frauen finden sich sämtliche in der Psychiatrie bekannten Diagnosegruppen, haupt­sächlich werden jedoch weniger belastbare psychosekranke Männer aufgenommen, die mehr Zeit oder mehr Schonraum brauchen. Vereinzelt werden auch Patienten mit schweren Persön­lichkeitsstörungen aufgenommen, die auf den dafür vorge­sehenen Behandlungs­stationen nicht integrierbar sind.Den Patienten der Station stehen alle in der Klinik angebotenen Therapien offen. Neben der medizinisch-therapeutischen Betreuung sind dies vor allem Arbeits- und Beschäfti­gungstherapie, Schwimmen und Sport. Spezielle Therapieangebote sind die Freizeitgruppe, die Krankheitsbewältigungsgruppe und die Psychoedukative Gruppe.

Stationsleitung

Martin Sickinger

Felix Müller

Telefon: 0751 7601-2541
E-Mail: station.2074(at)zfp-zentrum.de
Klostergebäude Weingartshofer Straße 2
88214 Ravensburg-Weissenau

Persönlichkeitsstörungen (2075)

Station 2075 ist eine offen geführte, lern- und soziotherapeutische Station mit 14 Behandlungsplätzen für männliche, forensisch untergebrachte persönlichkeitsgestörte Patienten. 
Der Zugang erfolgt meist direkt von der Aufnahmestation der Abteilung (Station 2071), Voraussetzung zur Aufnahme ist eine ausreichende Absprachefähigkeit, die auf die Stationsregeln bezogene Konfrontationen bei offener Stationstüre zulässt. 
Die Entlassung oder vorläufige Beurlaubung erfolgt meist in entsprechende extramurale, sozialpsychiatrische Einrichtungen oder auch direkt in die Eigenständigkeit. Daneben sind auch Weiterverlegungen von Patienten, bei denen eine entsprechende Perspektive fehlt, auf andere forensische Stationen möglich. 
Im Therapiekonzept sind im Wesentlichen verhaltens- und psychotherapeutische Behandlungsansätze enthalten. Hinzu kommen soziotherapeutische Behandlungselemente. Im einzelnen sind das:

  •  Arbeits- und Beschäftigungstherapie
  • Sport- und Bewegungstherapie
  • Patientenforen, Stationsdienste
  • Therapie- und Trainingsgruppen
  • Einzelgespräche mit Psychologen und Bezugspersonen
  • Einzelaktivitäten mit den pflegerischen Bezugspersonen.

Stationsleitung

Hans-Joachim Traub

Erich König

Telefon: 0751 7601-2343
E-Mail: station.2075(at)zfp-zentrum.de
Klostergebäude Weingartshofer Straße 2
88214 Ravensburg-Weissenau

Forensische Wohngruppe (2076)

Station 2076 ist eine kleine Behandlungseinheit mit sechs Plätzen. Von besonderer Wichtigkeit und kennzeichnend ist ihr Wohngruppencharakter. Die Wohngruppe ist abgekoppelt von den Regiebetrieben des Hauses, der Haushalt wird in Selbstversorgung geführt. Tätigkeiten wie Kochen, Putzen, Waschen erledigen die Patienten selbstständig oder unter Anleitung des Personals.
In der Gemeinschaft trägt jeder für sich selbst sowie für die Mitbewohner ein bestimmtes Maß an Verantwortung.
Angeschlossen ist die Wohngruppe „Alte Pforte“ mit vier Plätzen unter Leitung eines Sozialarbeiters. Die therapeutische Weiterbehandlung erfolgt im Einzelfall auch durch die abgebende Station.

Stationsleitung

Friedrich Geyer

Dorothea Magin

Telefon: 0751 7601-2623
E-Mail: station.2076(at)zfp-zentrum.de
Klostergebäude Weingartshofer Straße 2
88214 Ravensburg-Weissenau