Stationäre Suchtbehandlung in Zwiefalten

Qualifizierte Entzugsbehandlung (Station 3031)

Die qualifizierte Entzugsbehandlung richtet sich nach fachlichen Leitlinien mit international anerkannten Methoden. Neben der körperlichen Entzugsbehandlung bilden motivierende, psycho- und soziotherapeutische Behandlungsverfahren den Schwerpunkt. Moderne Verfahren der Suchtmedizin bieten einen möglichst beschwerdearmen Entzugsverlauf und beinhalten ein individuelles Therapieprogramm mit detaillierter Beratung über das Krankheitsbild. Zielgruppe sind vorwiegend alkohol-, drogen- und medikamentenabhängige Frauen und Männer, bei denen aktuell eine Entzugsbehandlung indiziert ist.   Wir arbeiten eng mit Einrichtungen des regionalen   Suchthilfenetzwerks zusammen und vermitteln in ambulante, tagesklinische und stationäre Behandlungsmöglichkeiten sowie Selbsthilfegruppen. Ziel der Behandlung ist das Erreichen von Abstinenz, also eine suchtmittelfreie Lebensführung. Die Patienten sollen Freude an kreativen Beschäftigungen und körperlicher Betätigung erfahren, eine realistische Selbsteinschätzung entwickeln und sich konstruktiv mit ihrer derzeitigen Lebenssituation und Problemen auseinandersetzen. Beim Erreichen gemeinsam erarbeiteter Behandlungsziele arbeiten wir auf Grundlage früher bereits vorhandener, wieder- oder neu entdeckter Fähigkeiten.

Stationsleitung

Dr. Sabine Baur-Göldner

Murat Günay

Telefon: 07373 10-3274
Fax: 07373 10-3478
E-Mail: station.3031(at)zfp-zentrum.de
Hauptstraße 9
88529 Zwiefalten

Sucht und Komorbidität (Station 3033)

Auf der offen geführten Station werden komorbide abhängigkeitskranke Menschen, vorwiegend mit Alkoholabhängigkeit, aber auch mit Abhängigkeit von Hypnotika, Sedativa und Cannabis, behandelt. Aufgenommen werden Frauen und Männer ab dem 18. Lebensjahr ohne Altersbegrenzung. In die Station integriert ist eine therapeutische Wohngruppe für bis zu sechs Patienten. Ziel dieser Therapieeinheit ist es, neben psychotherapeutischen Aspekten, die Bewohner zu unterstützen, ihre Lebensbewältigung gesundheitsbewusst, selbständig, aktiv und verantwortungsbewusst gegenüber anderen und sich selbst zu gestalten. Stichworte dabei sind Selbstversorgungs-Coaching, Unterstützung bei Aktivitäten des täglichen Lebens und Soziales Kompetenztraining.   Da komorbide Abhängigkeitserkrankungen kein einheitliches Krankheitsbild darstellen, wird das Behandlungskonzept auf die individuellen Besonderheiten des einzelnen Patienten abgestimmt.

Stationsleitung

Dr. Wilfried Oehrle

Werner Otto-Hahn

Telefon: 07373 10-3395
Fax: 07373 10-43275
E-Mail: station.3033(at)zfp-zentrum.de
Münsterplatz 3
88529 Zwiefalten