Unternehmensziele

In der Region Verantwortung tragen

Mittlerweile gibt es an mehr als 25 Standorten Behandlungs- und Versorgungseinrichtungen. Um durchgängig eine umfassende und hochwertige psychiatrische Versorgung sicherzustellen, hat das ZfP Südwürttemberg seine Einrichtungen und Angebote regional und überregional vernetzt. Patienten erhalten eine wohnortnahe Behandlung. In Fachkliniken und regionalen Kompetenzzentren werden spezialisierte Einrichtungen betrieben, so etwa für depressiv erkrankte ältere Menschen, abhängigkeitserkrankte Jugendliche oder psychisch kranke Menschen mit geistiger Behinderung. Die gemeindenahe psychiatrische Versorgung ist durch regional orientierte Stationen, ausgelagerte Satellitenstationen an Allgemeinkrankenhäusern, in Psychiatrischen Institutsambulanzen und Medizinischen Versorgungszentren gewährleistet. Fachpflegeheime und dezentrale Wohngruppen, Werkstätten und aufsuchende Dienste ergänzen das Angebot. Die Wege der Patienten und Betroffenen werden kürzer, ohne dass diese auf Behandlungsqualität und spezialisierte Angebote verzichten müssen.

Ambulant vor stationär

Eine bedarfsgerechte und moderne Versorgungsstruktur braucht ambulante und teilstationäre Einrichtungen. Das ZfP Südwürttemberg hält an nahezu allen Standorten Psychiatrische Institutsambulanzen oder Medizinische Versorgungszentren vor. Stationäre Aufenthalte werden oftmals verkürzt oder sogar vermieden. Ein wichtiges Bindeglied zwischen stationärer und ambulanter Versorgung ist die teilstationäre Behandlung in einer Tagesklinik. Hier wird ein vergleichbares Therapieangebot wie in einer stationären psychiatrischen Klinik angeboten, allerdings schlafen die Patienten zu Hause und bleiben so in ihrem gewohnten Lebensumfeld. Dadurch werden Selbstständigkeit und Eigenverantwortung gefördert. Das ZfP Südwürttemberg betreibt Tageskliniken für unterschiedliche Versorgungsschwerpunkte in Ravensburg, Wangen, Ehingen, Aulendorf, Biberach, Ulm und Reutlingen und ist an der Tagesklinik Friedrichshafen beteiligt.  

Integration und Teilhabe

Das ZfP Südwürttemberg setzt sich in allen gesellschaftlichen Bereichen dafür ein, dass psychisch Kranke nicht ausgegrenzt werden und am alltäglichen Leben teilhaben können. Nach wie vor bestehen Informationsdefizite über psychische Krankheiten sowie Ängste oder Vorurteile. Die Aufklärung der Bevölkerung ist daher ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zu der gewünschten Gleichstellung psychisch kranker Menschen.

Arbeit im Netzwerk

Kooperative Strukturen sind für eine gute psychiatrische Versorgung unerlässlich, weil sie differenzierte Behandlung und Betreuung ermöglichen. Das ZfP Südwürttemberg betreibt daher mit unterschiedlichen Partnern zahlreiche gemeinnützige Gesellschaften und verstärkt so kontinuierlich das bestehende Versorgungsnetz. Dabei gibt es keine Berührungsängste, egal ob die Partner aus dem kirchlichen, dem kommunalen, dem freigemeinnützigen oder dem privatwirtschaftlichen Bereich kommen: So entstehen häufig musterhafte Modelle mit Breitenwirkung.