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Wie werden die Menschen im ZfP Südwürttemberg behandelt?

Das ZfP hat in seinen Kliniken verschiedene Hilfe-Angebote. Die Hilfe-Angebote können stationär, teil-stationär oder ambulant sein.

  • stationär bedeutet: Man bleibt für längere Zeit tagsüber und nachts in einer Klinik. Dort wird man betreut und hat ständige ärztliche Behandlung.
  • teil-stationär bedeutet: Man wird tagsüber in einer Klinik behandelt. Am Abend kann man wieder nach Hause gehen.
  • ambulant bedeutet: Man kommt zu bestimmten Behandlungen zum ZfP. Nach den Behandlungen geht man wieder nach Hause. Es gibt auch die Möglichkeit, dass eine Therapeutin oder ein Therapeut zu den Menschen nach Hause kommt. Die Behandlung findet dann dort statt.

Diese Hilfe-Angebote gibt es beim ZfP:

  • In den Fachkliniken können sich Menschen stationär behandeln lassen.
  • Die Tageskliniken haben die gleichen Hilfe-Angebote wie die Fachkliniken. In den Tageskliniken werden die Menschen aber nur tagsüber behandelt. Abends gehen sie wieder nach Hause.
  • Manche Menschen müssen über eine längere Zeit behandelt werden. Damit sie in ihrem gewohnten Umfeld leben können, gibt es Ambulanzen. Die Menschen bekommen ihre Behandlungen in den Ambulanzen. Ambulanzen gibt es an vielen Standorten.
  • Manche psychisch kranke Menschen können nicht mehr alleine leben. Für sie gibt es Wohnheime. Dort werden sie die ganze Zeit betreut.
  • Beim Ambulant Betreuten Wohnen wohnen die Menschen in ihrer eigenen Wohnung. Sie brauchen weniger Hilfe im Alltag als Menschen, die im Wohnheim wohnen. Wenn sie Hilfe brauchen, dann kommen die Betreuerinnen oder Betreuer zu Hausbesuchen vorbei.
  • Der Ambulante Pflegedienst hilft Menschen, die Unterstützung bei der Pflege brauchen. Zum Beispiel beim Waschen oder Anziehen.
  • Das ZfP hat auch Werkstätten für psychisch kranke Menschen. Hier können die Menschen so arbeiten, wie es für sie möglich ist. Zum Beispiel gibt es eine Druckerei, eine Holz-Werkstatt oder eine Gärtnerei.
  • Manche Menschen kommen in den Maßregel-Vollzug, wenn Sie eine Straftat begangen haben. Das sind Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder Menschen mit einer Sucht-Erkrankung. Im Maßregel-Vollzug sind sie sicher untergebracht. Sie werden dort behandelt und sie sollen sich bessern.

Alle Patientinnen und Patienten bekommen genau die Hilfe, die sie brauchen.
Durch die Hilfe sollen die Menschen so normal wie möglich leben können. Sie sollen an der Gesellschaft teilhaben können. Zum Beispiel am Arbeits-Leben.