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Stationsäquivalent

Menschen mit einer psychischen Erkrankung, die eine vollstationäre Behandlung benötigen, können auch zu Hause behandelt werden. Voraussetzung ist, dass die Behandlung zu Hause erfolgversprechender ist und dass die mit im Haushalt lebenden Angehörigen oder Mitbewohner einverstanden sind. Außerdem muss die Möglichkeit für ein Gespräch unter vier Augen gegeben sein. Ob eine Behandlung im privaten Umfeld möglich und sinnvoll ist, kann in einem ersten Gespräch geklärt werden.

Im Rahmen dieser sogenannten stationsäquivalenten Behandlung können Betroffene also in ihrem privaten Umfeld bleiben. Es finden täglich Gespräche statt, auch am Wochenende. Hierfür kommt ein Mitarbeiter des Behandlungsteams in der Regel zu den Patienten nach Hause. In Krisenfällen ist das Team telefonisch erreichbar, auch nachts steht eine Rufbereitschaft zur Verfügung.