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Anerkennung für den ZfP-Forschungsstandort Weissenau

Eine große Ehre für den Standort Weissenau: Forschende des ZfP Südwürttemberg sind Teil des neuen Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit.

Forschende des ZfP Südwürttemberg am Standort Weissenau sind Teil des neuen Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit. Das ist nicht nur eine große Ehre, sondern auch ein Gewinn für die Region. Denn durch die Kooperation mit weiteren exzellenten Forschungseinrichtungen können neugewonnene Erkenntnisse noch schneller in die Praxis einfließen.

Mit den Gesundheitszentren will das Bundesministerium für Bildung und Forschung Kompetenzen bündeln und auf gemeinsame Ziele ausrichten. Durch die Vernetzung verschiedener Forschungsbereiche eines Fachgebietes soll es gelingen, gesundheitsrelevante Forschungserkenntnissen noch schneller in die Versorgungspraxis zu überführen. Für das neu eingerichtete Zentrum für Psychische Gesundheit hatte es ein bundesweites Bewerbungsverfahren mit reger Beteiligung gegeben, das letztendlich ein Forschungsnetzwerk für sich entscheiden konnte. 

In diesem Netzwerk sind  - neben den Forschenden des ZfP Südwürttemberg  - das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, die Universität Heidelberg, die Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychosomatik in Ulm sowie das Bezirkskrankenhaus Günzburg vertreten.  „Es freut uns besonders, dass wir als Teil dieses Netzwerkes nun eine Kleinstadt in Südwestdeutschland neben großen Zentren wie München und Berlin platzieren können“, erklärt Professor Dr. Tilman Steinert, Leiter des Zentralbereichs Forschung und Lehre des ZfP Südwürttemberg. „ Das ist für den Forschungsstandort Weissenau ein großer Gewinn.“ Im Rahmen des Auswahlverfahrens für das neue Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit konnten die Forschenden überzeugend aufzeigen, wie mit vereinten Ressourcen, der Entwicklung neuer Therapien und dem Ausbau digitaler Versorgungsagebote die psychische Gesundheit der Bevölkerung messbar verbessert werden kann. Ausschlaggebend für den Standort Weissenau waren die die umfangreichen Arbeiten zu Zwangsmaßnahmen des Teams um Steinert sowie die besonders erfolgreiche Drittmitteleinwerbung.

Im den nächsten sechs Monaten wird nun geklärt, wie genau und zu welchen Schwerpunkten die Zusammenarbeit erfolgt. Dabei sollen die umfassende Einbindung der Betroffenen und ihrer Perspektiven in allen Bereichen der Forschung, Aufklärung über psychische Erkrankungen, Entstigmatisierung und die Vermittlung von Wissen zur Hilfe und Selbsthilfe eine wichtige Rolle spielen. „Wir freuen uns schon auf eine konstruktive Zusammenarbeit und den spannenden Austausch“, so Steinert.