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Tübinger Studierende lernen Stationsalltag kennen

Die Studierenden am letzten Tag ihres Wochenpraktikums beim ZfP in Zwiefalten.

Sieben Medizinstudentinnen und -studenten der Universität Tübingen waren für ihr Wochenpraktikum im ZfP in Zwiefalten. Sie lernten Behandlungsbereiche aus dem breiten Gebiet der Psychiatrie und Psychotherapie kennen, erweiterten ihr Fachwissen in verschiedenen Seminaren und nahmen am Stationsalltag teil. Die Studierenden sprachen ein großes Lob aus – für die gute Betreuung und Organisation. Sie fühlten sich von Beginn an gut aufgehoben.

10-12 Praktika müssen die Medizinstudenten und –studentinnen der Universität Tübingen im Laufe ihres Studiums absolvieren. Externe Praktika sind freiwillig und erfordern einen höheren Zeitaufwand als interne. Trotzdem haben sich sieben Studierende für das Wochenpraktikum im ZfP Südwürttemberg in Zwiefalten entschieden. Auch weil ihre Erfahrung zeigt, dass von externen Einrichtungen oft ein hohes Engagement zu erwarten ist. Ihre Erwartungen wurden nicht enttäuscht, alle Beteiligten im ZfP hatten sich gut auf den Besuch der Studierenden vorbereitet. Eine Studentin berichtete: „Die Organisation war top. Alle wussten über unser Kommen Bescheid. Da fühlt man sich gleich gut aufgehoben.“

Jeder Student wurde auf einer Station eingesetzt und erhielt einen Arzt als Betreuer. So konnten die Studierende den Stationsalltag miterleben und nahmen an Aufnahmeuntersuchungen, Einzelgesprächen, Gruppentherapien und Sitzungen im Rahmen der Station teil. Daneben fanden Seminare statt, zu Themen wie Suizidalität, Zwangsmaßnahmen oder Spiegelmaßnahmen. Es wurde allen Studierenden zudem ermöglicht, weitere Bereiche des ZfP kennenzulernen. „Man hatte die Freiheit, das anzuschauen was einen interessiert“, berichtete ein Student begeistert. Auch von der Betreuung zeigten sich die Studierenden überzeugt. Prof. Dr. Gerhard Längle und Dr. Alexander Baier sowie alle weiteren Betreuenden seien sehr motiviert gewesen, die jungen Menschen einzubinden.