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Acht ausgezeichnete Kunstwerke

Eine Auswahl der acht Werke, die von der Fachjury beim Malwettbewerb des Inklusiven Kunstateliers als Siegerbilder ausgewählt wurden.

Mit Picknickkorb am Südseestrand, in einer Blumenwiese umgeben von Schmetterlingen oder auch als abstrakte Steinfigur – vielfältig und kreativ waren die Interpretationen von Pechsteins „Früher Morgen“. Bei der Preisverleihung im Kunstmuseum Ravensburg wurden die acht besten Werke prämiert. Diese hatten die Teilnehmenden in den Malworkshops des Inklusiven Kunstateliers entworfen.

Vor der offiziellen Preisverleihung führte Museumsdirektorin und Mitglied der Fachjury, Dr. Nicole Fritz, die Wettbewerbsteilnehmenden durch die aktuelle Ausstellung „Max Pechstein. Körper, Farbe, Licht“ und gab Einblicke in das Schaffen und Wirken des deutschen Malers. Im Anschluss begrüßte sie die zahlreichen Gäste, die sich erwartungsvoll im Foyer des Kunstmuseums versammelt hatten. „Ich freue mich sehr über die erfolgreiche Kooperation des Kunstmuseum Ravensburg mit dem ZfP Südwürttemberg“, so die Leiterin des Kunstmuseums Ravensburg über das gemeinsame Projekt „Inklusives Kunstatelier“. Inzwischen hat der alljährliche Inklusive Malwettbewerb fast schon eine gewisse Tradition. Bereits zum dritten Mal waren auch in diesem Jahr wieder Kunstinteressierte und Hobbymaler – ob mit oder ohne physische oder psychische Einschränkung – aufgerufen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Als künstlerische Inspiration diente dieses Mal Max Pechsteins expressionistische Aktdarstellung „Früher Morgen“.

In den Räumen des Inklusiven Kunstateliers entstanden bei den Workshops ganz individuelle und farbenfrohe Schöpfungen aus Acryl-, Wasser-, und Ölfarben oder Collagen – eine große Auswahl für die anspruchsvolle Fachjury. Wo also bei der Bewertung ansetzen? Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der Werke war laut Jurymitglied Dr. Nicole Fritz die Frage nach Authentizität. Schafft der Künstler es, die eigenen Emotionen auf Papier zu bringen und diese auch auf den Betrachter zu übertragen? „Alle Bilder haben uns emotional berührt – acht davon besonders“, erklärte die Leiterin des Kunstmuseums Ravensburg. Aus diesem Grund wurden auch nicht wie geplant sieben, sondern gleich acht Arbeiten ausgezeichnet. Dr. Michael Konrad, Leiter des Bereichs Wohnen des ZfP Südwürttemberg, freute sich besonders, dass einige Künstlerinnen und Künstler wiederholt am Wettbewerb teilnahmen und so zum Erfolg des Projektes beitragen.

Neben Museumsdirektorin Dr. Nicole Fritz und Dr. Michael Konrad, gehörten der Fachjury außerdem Dr. Wolfram Vogtländer von Art Cru Berlin, Caroline Gennermann vom Zeppelinmuseum Friedrichshafen sowie Andrea Dreher (Peter und Gudrun Selinka Stiftung) an. Ausgezeichnet wurden die Werke von Evelin Bosem, Sonja Schröder, Alexander Volz, Konrad Böhm, Nanette Schenker-Merk, Anthimos Thioupheksis, Andrea Bauhofer und Joachim Rist. Sie alle nahmen die Glückwünsche von Museumsdirektorin Dr. Nicole Fritz, Dr. Michael Konrad und dem Landtagsabgeordneten der Grünen, Manfred Lucha, entgegen und erhielten ein Jahresabonnement für das Kunstmuseum sowie ein Malset. Nach der Preisvergabe konnten die prämierten Arbeiten im Original bewundert werden. Alle eingereichten Bilder zeigte das Kunstmuseum Ravensburg außerdem als Dia-Show auf Leinwand.