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Bildungspatenschaft gibt Orientierung

Schulleiter Albrecht Binder, ZfP-Regionaldirektorin Dr. Helmtraud Kantor, IHK-Vertreterin Silvia Geppert und Schulrätin Edeltraud Neher (v.l.n.r.) unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Psychiatrie-Zentrum und der Jakob Emele Realschule.

Die Wahl der richtigen Berufsausbildung ist heutzutage nicht leicht, die Möglichkeiten sind vielfältig wie nie. Mit dem Ziel, Jugendlichen ein Berufsfeld nahezubringen, das ihren Talenten und Kompetenzen entspricht, haben das ZfP Südwürttemberg und die Jakob Emele Realschule eine Bildungspatenschaft geschlossen.

Bei einer Feierstunde in Bad Schussenried wurde ein Kooperationsvertrag zwischen dem ZfP Südwürttemberg und der Jakob Emele Realschule unterzeichnet. „Die enge Zusammenarbeit mit dem ZfP hilft uns dabei, die schulische Ausbildung noch genauer auf die Erfordernisse der Arbeitswelt anzupassen“, erklärte Schulleiter Albrecht Binder. Ziel sei, den Übergang von der Schule in den Beruf für beide Seiten möglichst optimal zu gestalten.

Edeltraud Neher, Schulrätin am Staatlichen Schulamt Biberach, freut sich, dass mit dem ZfP nun ein weiterer Kooperationspartner zu den bereits bestehenden 8 Partnerschaften hinzugekommen ist. „Das Sozial- und Gesundheitswesen ist ein herausforderndes Arbeitsfeld, kann aber zugleich sehr erfüllend sein, wenn es zur Persönlichkeit passt.“ Durch eine Bildungspatenschaft erhalten Schülerinnen und Schüler schon früh Einblick in die Arbeitswelt und können beispielsweise bei Praktika erkunden, welche Branche am besten zu ihnen passt. Außerdem werden sie von sogenannten Ausbildungsbotschaftern über die beruflichen Möglichkeiten in den Partnerunternehmen informiert.

Das ZfP Südwürttemberg verfügt nicht nur über zwei eigene Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege, sondern bietet auch Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im handwerklichen, sozialen und kaufmännischen Bereich. „Ich freue mich schon, wenn es dann richtig losgeht und ich mit meinen Pflegeschülerinnen und –schüler in die Klassen komme“, betonte Andrea Fessler, Leiterin der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege im ZfP.

Silvia Geppert, Leiterin des Bildungsnetzwerkes Schule und Wirtschaft bezeichnete den Zusammenschluss von Schule und ZfP als kluge und vorausschauende Investition in die Zukunft, von der beide Seiten profitieren. Dem stimmte auch der Bad Schussenrieder Bürgermeister Achim Deinet zu. „Es ist wichtig, den Kindern zu zeigen, wie sie ihre berufliche Zukunft gestalten können.“ Der Standort Bad Schussenried halte hier attraktive Angebote vor, allen voran das ZfP als größer Arbeitgeber der Region. Die offizielle Unterzeichnung des Kooperationsvertrages erfolgte durch Albrecht Binder, Silvia Geppert, Edeltraud Neher sowie Dr. Helmtraud Kantor, Regionaldirektorin des ZfP Südwürttemberg.