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Eine Erfahrung, die einem keiner mehr nehmen kann

Die Wochenenden nutzte Tamara Peters für zahlreiche Ausflüge.

Für ein Semester ins Ausland: zum studieren, um die Sprache zu lernen und Land und Leute kennenzulernen – schlichtweg, um Erfahrungen zu sammeln, die einem keiner mehr nehmen kann. Diese Möglichkeit nutzte auch Tamara Peters. Peters studiert an der dualen Hochschule Ravensburg BWL-Gesundheitsmanagement, ihre Praxisphasen absolviert sie beim ZfP Südwürttemberg. Für rund vier Monate war Peters in den USA, in Santa Barbara.

„Nach dem Abitur sind alle ins Ausland. Ich hatte das nicht“, erinnert sich die Studentin Tamara Peters. Für sie war klar: „Das ist die letzte Chance, bevor ich richtig ins Berufsleben einsteige.“ Ein Auslandssemester bietet die Möglichkeit, für einige Monate in einem anderen Land zu leben. Dabei geht es nicht nur um Fremdsprachenkenntnisse und weitere Bildungserlebnisse, sondern auch darum, Menschen anderer Nationen kennenzulernen und Abenteuer zu erleben.

2015 begann Tamara Peters ihr Studium BWL-Gesundheitsmanagement an der dualen Hochschule Ravensburg, die Praxisphasen absolviert sie im halbjährlichen Wechsel beim ZfP Südwürttemberg. Momentan ist Peters in der Patientendatenverwaltung des ZfP tätig. Nach ihrem Studium will sie weiterhin im Unternehmen tätig sein. Das Auslandssemester wurde von der Hochschule organisiert. Peters entschied sich für die USA: Santa Barbara in Kalifornien. „Ich wollte unbedingt in ein englischsprachiges Land“, begründet Peters ihre Entscheidung.

Für rund vier Monate studierte Tamara Peters an der Universität in Santa Barbara. „Alles war sehr gut organisiert“, berichtet Peters. Vor Ort stand den Studierenden eine deutschsprachige Ansprechpartnerin zur Verfügung, falls sie Probleme oder Beschwerden gehabt hätten. „Das war aber gar nicht nötig.“ Anfängliche sprachliche Barrieren legten sich rasch, den Lehrstoff bewältigte Peters erfolgreich. Für die vier Monate wohnte sie bei einer Gastfamilie. „Die haben mich so nett aufgenommen.“ Abgesehen von ihrer Gastfamilie und zahlreichen amerikanischen Studierenden, lernte Peters auch viele junge Menschen aus anderen Ländern mit unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen kennen: Ob Chinesen, Norweger oder eine Mexikanerin, der Freundeskreis war bunt gemischt.

Die Wochenenden nutzte Peters für Ausflüge. Durch die geschickte Planung ihrer Vorlesungen, konnte sie bereits donnerstags ins Wochenende starten und musste erst wieder am Montagabend zurück in die Uni. L.A., Las Vegas oder San Francisco – Peters war in ganz Kalifornien und über die Grenzen hinaus unterwegs. „Kalifornien hat sehr viel zu bieten, landschaftlich und kulturell“, berichtet Peters begeistert.

„Die Erfahrung kann mir keiner mehr nehmen“, weiß Peters. „Ein Auslandssemester ist ganz anders als in einem Land Urlaub zu machen“. Sie empfiehlt jeden, der die Möglichkeit dazu hat, das Abenteuer Auslandssemester in Angriff zu nehmen – „egal wohin“.