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Pflegekräfte des ZfP Südwürttemberg sind beim Landespflegepreis erfolgreich

Martin Holzke (Pflegedirektor der Klinik I der Universität Ulm im ZfP Südwürttemberg am Standort Weissenau), Walter Reiß (Pflegedirektor des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden in Wiesloch und Vorstand des BFLK-Landesverbands Baden-Württemberg), Birgit Karl (Pflegedirektorin des ZfP Weinsberg), Uwe Armbruster (stellvertretender BFLK-Landesvorstand und Pflegedirektor der PP.rt Reutlingen), Preisträgerin Simone Heckenberger, die Zweitplatzierte Tanja Waidmann (von links) mit ihrer Projektgruppe und der Drittplatzierte Andreas Böttinger (rechts).

Zum nunmehr sechsten Mal hat die Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie (BFLK) den Landespflegepreis Baden-Württemberg verliehen. Auf dem ersten und zweiten Platz landeten Mitarbeitende des ZfP Südwürttemberg.

Der BFLK-Landespflegepreis Baden-Württemberg wurde heuer zum sechsten Mal ausgelobt. 16 Arbeiten wurden eingereicht, was einen neuen Eingaberekord bedeutet. Die BFLK ist ein Zusammenschluss von leitenden Krankenpflegepersonen aus psychiatrischen Behandlungs- und Betreuungseinrichtungen und ist seit ihrer Gründung auf Landes- und Bundesebene aktiv. Mit der Vergabe des Pflegepreises möchte die BFLK die Weiterentwicklung der psychiatrischen Pflege fördern und öffentlich machen. Prämiert werden innovative Arbeiten und Projekte.

Den ersten Platz belegte Simone Heckenberger mit ihrer Bachelorarbeit „Recovery in der Psychiatrie – eine empirische Untersuchung zur partizipatorischen Dokumentation als Instrument zur Steigerung des Klient*inneneinbezugs“. Heckenberger ist pflegerische Stationsleitung des ZfP Südwürttemberg am Standort Zwiefalten und gewann mit ihrer Arbeit bereits den Pflegepreis des ZfP Südwürttemberg für die beste Bachelorarbeit des Pflegestudiengangs an der Hochschule Ravensburg/Weingarten. Die erstplatzierte Arbeit ist zur Teilnahme am BFLK-Bundespflegepreis berechtigt. Die Preisvergabe erfolgt 2020 bei der BFLK-Bundestagung in Düsseldorf.

Zweitplatziert war die Projektgruppe „Effizienzgesteigerte und entbürokratisierte Dokumentation – Das Strukturmodell“ unter der Leitung von Tanja Waidmann des ZfP Südwürttemberg am Standort Bad Schussenried. Gruppenmitglieder waren des Weiteren die ZfP-Mitarbeitenden Hannelore Patran, Kathrin Glaser, Tamara Großmann, David Lesslauer, Susanne Wagner-Ayar, Gerhard Ellinger und Melanie Gluitz. Auf dem dritten Platz landete Andreas Böttinger aus Weinsberg mit seiner Bachelorarbeit „Stationsäquivalente gerontopsychiatrische Akutbehandlung in der
Häuslichkeit – Der Wunsch der Angehörigen“.

Die drei Erstplatzierten wurden durch eine unabhängige Jury festgelegt. Walter Reiß (Pflegedirektor des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden in Wiesloch und Vorstand des BFLK-Landesverbands Baden-Württemberg), Uwe Armbruster (stellvertretender BFLK-Landesvorstand und Pflegedirektor der PP.rt Reutlingen) sowie Martin Holzke (Pflegedirektor der Klinik I der Universität Ulm im ZfP Südwürttemberg am Standort Weissenau)  gratulierten den Preisträgerinnen und Preisträgern. Weitere Jurymitglieder waren Anke Herzig (Klinikum am Weissenhof in Weinsberg) und Simon Weiß (ZfP Emmendingen). Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 1.000 Euro wurde in diesem Jahr vom Klinikum am Weissenhof in Weinsberg gesponsert.

i: Der BFLK-Landesverband Baden-Württemberg wurde zeitgleich mit dem BFLK-Bundesverband im Jahr 1977 gegründet. Die Ziele der BFLK sind vielfältig: Von der Weiterentwicklung der psychiatrischen Pflege bis hin zur Vertretung der psychiatrischen Pflege bei pflegepolitischen Themen. Am 7. November 2019 findet das 1. BFLK-Pflegesymposium statt.