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Über 120 Freiwillige beginnen Soziales Jahr

Suso Rodriguez (hinten rechts), Pflegerischer Leiter der Kinder-und Jugendpsychiatrie in Weissenau und FSJ-Betreuerin Verena Sonnenburg (1. Reihe, v. r.) hießen rund 30 FSJler willkommen, die in den Kliniken und Heimen des ZfP Südwürttemberg im Einsatz sind.

Sie sind interessiert, motiviert und leisten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag — Jugendliche, die an internen und externen Einsatzstellen des ZfP Südwürttemberg ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren. Auf sie wartet ein aufregendes Jahr mit vielen Eindrücken und neuen Erfahrungen.

„Es macht Spaß die Freiwilligen ein Jahr begleiten zu dürfen“. Verena Sonnenburg, zuständig für die FSJler in Weissenau und Suso Rodriguez, Pflegerischer Leiter der Kinder-und Jugendpsychiatrie in Weissenau, freuen sich auf das kommende Jahr. Beide begrüßten im Hörsaal des Klosters Weissenau die rund 30 jungen Frauen und Männer an ihrem ersten Tag. Sie werden 2016/2017 innerhalb  des ZfP in der Region Ravensburg-Bodensee als FSJler eingesetzt. Insgesamt sind es sogar über 120 Freiwillige, die an internen und externen Einsatzstellen tätig sein werden und die über die akademie südwest, die Bildungseinrichtung des ZfP, betreut werden.

Als Träger des FSJ bietet das ZfP zahlreiche Einsatzstellen an. Für ein Jahr arbeiten die Jugendlichen auf den Stationen der Forensik, Epileptologie, Neurologie, der Abteilung für Suchterkrankungen oder Kinder- und Jugendpsychiatrie mit. Aber auch externe Einrichtungen wie Kindergärten, Förderschulen oder Jugendhäuser werden als Einsatzstellen angeboten.

Und das Jahr verspricht spannend zu werden für die Neuen: Neben 25 verpflichtenden Seminartagen mit Themen wie beispielsweise Erste Hilfe und Erlebnispädagogik oder Fachtagungen, erwartet die Jugendlichen eine abschließende einwöchige Bildungsfahrt nach Berlin.

„Die Kurse und Seminare sind super, ein Soziales Jahr eröffnet einem tolle Möglichkeiten. Viele der Freiwilligen möchten sich damit zum Beispiel ganz bewusst  beruflich orientieren.“  Sozialarbeiterin und FSJ-Betreuerin Verena Sonnenburg kann selber auf die gewinnbringende Erfahrung eines Sozialen Jahres zurückblicken und gehört seit einem halben Jahr zum Team der FSJ-Betreuenden. Zusammen mit ihren Kollegen Stefan Hauck und Rainer Schmid in Bad Schussenried sind sie Ansprechpartner für die Jugendlichen.

Berufliche Orientierung finden, Kontakte knüpfen und sich persönlich weiterentwickeln — das Freiwillige Soziale hat viele Vorteile. So nutzen manche Jugendlichen das Jahr gezielt, um soziale Arbeitsfelder kennenzulernen und nach der Schule praxisnah zu arbeiten. Und die Zahlen sprechen für sich: Rund 80 Prozent der FSJler entscheiden sich nach dem Jahr tatsächlich für eine Ausbildung oder ein Studium im sozialen Bereich.