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Zukunft der Pflege mitgestalten

Geschafft – 23 Absolventinnen und Absolventen können ihre Berufslaufbahn in der Gesundheits- und Krankenpflege starten.

Nach drei Jahren Ausbildung und der anschließenden Prüfungsphase mit mündlichen, schriftlichen und praktischen Prüfungen war es endlich so weit: 23 frischgebackene Pflegekräfte der Gesundheits- und Krankenpflegeschulen des ZfP Südwürttemberg feierten ihr Examen.

Glückwünsche im Namen der ZfP-Geschäftsleitung überbrachte Hans-Peter Elsässer-Gaißmaier, Pflegerischer Leiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. „Mit der Ausbildung haben Sie nicht nur den Abschluss für einen tollen Beruf erworben, sondern können die Zukunft der Pflege mitgestalten.“ Und das sei, so Elsässer-Gaißmaier, nirgendwo besser möglich als in der Psychiatrie. „Hier verfügen Sie nicht nur über Zeit, um mit Menschen zu arbeiten, sondern können sich auch einbringen und kreativ sein.“ Als examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger stehen den 23 Absolventinnen und Absolventen viele Türen offen – Pflegeberufe sind derzeit gefragt wie nie. Zudem bietet der Beruf tolle Entwicklungspotenziale.

Drei Jahre lang hatten die Absolventinnen und Absolventen auf diesen Moment hingearbeitet. Neben dem theoretischen Unterricht in den Gesundheits- und Krankenpflegeschulen in Weissenau und Zwiefalten waren sie auf verschiedenen Stationen und Wohngruppen des ZfP Südwürttemberg und der PP.rt Reutlingen im Einsatz. Die Schulleiterinnen Veronika Blank und Andrea Fessler erinnerten in einem unterhaltsamen Vortrag an die einzelnen Schritte der Ausbildung. Sie zeigten das Haus der Krankenpflegeausbildung, in dem man im Vorratskeller Basiswissen lagert, Theorie und Praxis in der Küche verarbeitet und schließlich vom Dach aus einen vielversprechenden Ausblick hat.

„Gesundheits- und Krankenpflege ist nur ein Begriff – aber ihr seid der Inhalt und entscheidet darüber, was diesen Beruf ausmacht“, erklärte Klassensprecher Sven Ulfikowski in seiner Ansprache. Gemeinsam mit Klassensprecherin Yvonne Heitmann bedankte er sich bei seinen Mitschülerinnen und Mitschülern für die tolle Zeit. „Ihr wart phänomenale Kollegen!“ Strahlende Gesichter gab es dann bei der anschließenden feierlichen Urkundenübergabe. Die beiden Schulleiterinnen überreichten die offiziellen Dokumente, von Klassenlehrerin Christine Hafner und Klassenlehrer Wolfgang Ernst gab es Blumen und Glückwünsche. Bevor sich die Wege der Absolventinnen und Absolventen trennen, nutzen sie nochmal ausgiebig die Gelegenheit, gemeinsam zu feiern.