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Anstalt des öffentlichen Rechts

Seit 1996 werden die Zentren für Psychiatrie als Anstalten des öffentlichen Rechts geführt. Diese Rechtsform ermöglicht eine flexible und rasche Reaktion auf veränderte Anforderungen. Angebote können patientengerecht ausgelegt werden und wirtschaftliche Abläufe lassen sich optimieren. Die Zentren für Psychiatrie haben in der baden-württembergischen Krankenhauslandschaft eine Sonderstellung. Sie nehmen neben klinischer Verantwortung auch Aufgaben der Pflege, der Entwöhnung und des Maßregelvollzugs wahr.

Aufsichtsrat

Die landespolitische Verantwortung wird durch die Gewährsträgerschaft des Landes für die Zentren für Psychiatrie sichergestellt. Im Aufsichtsrat wird sie über drei Landesvertreter gewährleistet: Das Ministerium für Arbeit und Soziales stellt zwei, das Finanzministerium einen Vertreter. Die Landkreise, in denen das ZfP seine traditionellen Betriebsstätten hat (Ravensburg, Biberach, Reutlingen), sind durch einen Landrat vertreten. Ein weiteres Aufsichtsratmitglied wird vom Gesamtpersonalrat des ZfP Südwürttemberg vorgeschlagen. Als beratendes Mitglied fungiert ein Patientenfürsprecher.

Im Aufsichtsrat sind vertreten

  • Ministerialdirigentin Dr. Monika Vierheilig, Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg, Vorsitzende des Aufsichtsrats
  • Ministerialrat Lothar Nickerl, Finanzministerium Baden-Württemberg, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats
  • Ministerialrätin Christina Rebmann, Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg
  • Dr. Heiko Schmid, Landrat des Landkreises Biberach
  • Herbert Wilzek, Vertreter des Personalrates des ZfP
  • Berthold Eisele, Patientenfürsprecher im Landkreis Ravensburg, beratendes Mitglied