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Rauchfreies Krankenhaus

Das ZfP Südwürttemberg sieht sich gegenüber Patientinnen und Patienten, Mitarbeitenden und der Gesellschaft in einer besonderen Verantwortung und nimmt den Nichtraucherschutz über die gesetzlichen Regelungen hinaus ernst. Überdies nutzt das Unternehmen seine Kompetenzen in der Beratung und Behandlung von Suchterkrankungen, um Rauchende mit verschiedenen Angeboten auf ihrem Weg in ein gesünderes Leben ohne Nikotin zu unterstützen.

Mitglied im Netz Rauchfreier Krankenhäuser

Seit mehreren Jahren sind die Kliniken des ZfP Südwürttemberg in Weissenau, Zwiefalten, Bad Schussenried sowie die PP.rt in Reutlingen Mitglieder im Deutschen Netz Rauchfreier Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen. Damit verpflichten sich die Kliniken, verschiedene Aktivitäten und Maßnahmen zur Tabakentwöhnung und Gesundheitsförderung durchzuführen. Mit diesen Maßnahmen befassen sich Steuerungsgruppen an den verschiedenen Standorten und entwickeln diese weiter. Die Weissenauer Klinik und die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Zwiefalten mit der SINOVA-Klinik sind inzwischen mit dem SILBER-Zertifikat als rauchfreies Krankenhaus ausgezeichnet. Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Bad Schussenried strebt die Zertifizierung ebenfalls an.

Raucherberatung und Kurse

Mitarbeitende des ZfP haben die Möglichkeit, an kostenfreien Tabakentwöhnungskursen teilzunehmen. Zusätzlich können sich interessierte Beschäftigte als „Rauchstopp-Berater“ ausbilden lassen. Sie sind nicht nur für Patientinnen und Patienten, sondern auch für Kolleginnen und Kollegen kompetente Ansprechpartner bei Fragen zu Sucht und Entwöhnung und unterstützen die Weiterentwicklung des Nichtraucherschutzes in ihrem jeweiligen Bereich. Auch Patientinnen und Patienten werden bei ihrem Bestreben, ihr Rauchverhalten zu ändern oder dem Nikotin ganz zu entsagen, unterstützt: In professionell geleiteten Kursstunden können sie sich mit ihrem Rauchverhalten und ihrer Motivation zum Aufhören  auseinandersetzen, sich gegenseitig unterstützen und austauschen. Auch nach einem stationären Aufenthalt können sie den Kurs weiterhin besuchen.

Medikamentöse Unterstützung

Entzugserscheinungen wie eine depressive oder gereizte Stimmungslage sowie Konzentrations- und Schlafstörungen sind ein wesentlicher Grund für Rückfälle nach einem Rauchstopp. Die Symptome können Tage, aber auch Wochen andauern. Mithilfe einer Nikotinersatztherapie (NET) lassen sich Entzugserscheinungen und Rauchverlangen verringern - Ersatzpräparate geben Nikotin langsam, sicher und wenig suchterzeugend ab. Für Patienten sowie Mitarbeitende, die an einem Beratungs– oder Entwöhnungsprogramm teilnehmen, ist die NET zwei Wochen kostenlos, sie erhalten Nikotinersatzpflaster und –kaugummis. Eine NET kann auf dem Weg zum erfolgreichen Nichtraucher unterstützen. Die effektivste Behandlung der Tabakabhängigkeit besteht aber aus der Kombination einer medikamentösen und einer psychotherapeutischen Maßnahme.

Ausgewiesene Raucherbereiche

Um das Rauchen in den Außenbereichen der Kliniken einzuschränken und zu kanalisieren, gibt es für Mitarbeitende und Patienten sogenannte Raucherpavillons: Diese sind als ausgewiesene Raucherbereiche gekennzeichnet, überdacht und an den zentralen Stellen auf dem jeweiligen Gelände zu finden. Schilder weisen ankommende Besucherinnen und Besucher, Patienten und Interessierte ebenfalls auf die Nichtraucherbereiche in den Außenanlagen hin.