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Baustellenrundgang durch das neue Fachpflegeheim /

Viel Licht durch bodentiefe, große Fenster. Ein Hauscafé, das zum Verweilen einlädt. Bewohnendenzimmer mit eigenem Duschbad. Beim von der Heimleitung für den Bewohnerbeirat organisierten Rundgang wurde deutlich: der Neubau bietet beste Pflege- und vor allem Lebensqualität für chronisch psychisch kranke Menschen.

Bei der Führung durch den Rohbau des neuen Fachpflegeheimes in Bad Schussenried bedurfte es vorerst einiger Fantasie, um sich vorzustellen, wie später alles aussehen wird. Mit ihren eindrücklichen Beschreibungen schaffte Martina Nunnenmacher, die regionale Geschäftsbereichsleiterin Arbeit und Wohnen Donau-Riss es jedoch, das Bild klar zu zeichnen. Den Vertretern des Bewohnerbeirats, dem auch ein zukünftiger Bewohner des neuen Fachpflegeheims angehört, erklärte sie alles detailliert.

Direkt hinter dem Haupteingang im Erdgeschoss gelangen Besuchende in das Hauscafé mit einer einladenden Terrasse. „Dieses Hauscafé kann als Gemeinschaftsraum genutzt werden“, betonte Nunnenmacher. Durch eine mobile Trennwand ist der Raum zeitgleich als Hauscafé und Besprechungsraum oder auch als ein großer Raum für Veranstaltungen und Feste nutzbar.

Die insgesamt 90 Plätze, die das neue Fachpflegeheim vorhalten wird, werden auf drei Etagen mit jeweils zwei kleinen Wohngruppen á 15 Bewohnende aufgeteilt. Alle haben ein eigenes Zimmer mit einer Größe von 16m², das mit Fußbodenheizung und elektrischen Jalousien ausgestattet ist. Auch ein eigenes Bad mit ein Toilette, Dusche und Waschbecken gehört dazu. „Find i guad“, bekundete ein Bewohner reflexartig seinen Gefallen. Besonders freue er sich auf eine neue Dusche, die er ganz für sich allein hat.

Den großen, offenen Aufenthalts-, Wohn- und Essbereich auf jeder Wohngruppe, der den direkten Blick auf das Kloster Bad Schussenried zulässt, beschrieb Nunnenmacher passend als „Herzstück des Hauses“. Aus der baulich abgetrennten Küche gibt es das Essen – anstatt auf Tabletts – fortan im Gebinde. Also „wie daheim sozusagen: Jeder nimmt sich, was und wieviel er mag“, freute sich Nunnenmacher herzlich.

Auf der Etage mittig angeordnet befindet sich ein Dienstzimmer mit zwei großen Fensterfronten, Blick auf den Innenhof und ausreichend Platz, um die Arbeit auf den Wohngruppen zu organisieren.Im Obergeschoss gibt es insgesamt sieben Büros. Nunnenmacher kommentierte: „Die sind funktional, für Büroarbeit gut geeignet. Und für Besprechungen wird dann der Besprechungsraum auf der Büroebene genutzt“. Der besteche mit viel Licht dank der großen Fenster. Das neue Fachpflegeheim wird auch an das bestehende Versorgungstunnelsystem angebunden, das unterirdisch verläuft. Im Untergeschoss ist außerdem die Tagesförderstätte untergebracht. Drei Hauptgruppenräume bieten Platz für bis zu 16 Klient*innen, die über einen direkten Zugang zum Garten verfügen. In mehreren kleinen Räumen besteht die Möglichkeit Einzelarbeitsplätze einzurichten.

Mit dem Neubau wird auch eine neue Namensgebung erfolgen. Das bisherige Fachpflegeheim des ZfP Südwürttemberg Abt-Siard-Haus bleibt in der Aulendorferstraße 63 in Bad Schussenried. Eine interne Arbeitsgruppe zum Umzug beschäftigt sich, neben allen anderen Aspekten des Umzuges, auch mit der Namensfindung. Die direkte Nähe des Fachpflegeheims zum Kloster und zur Stadt ermöglicht soziale Teilhabe. So wird das nach außen getragen, was mit der Planung des Inneren des neuen Fachpflegeheimes gemeint ist: „Die Leute wohnen hier. Das hier ist Lebensraum“, schloss Nunnenmacher die Baustellenführung passend ab.




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