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Haus Irmengardis erhält AOK-Zertifizierung /

Fünf Personen stehen vor einem grünen Gebäude mit Jalousien an der Fassade. Alle lächeln in die Kamera. Links und rechts steht jeweils ein Mann, in der Mitte stehen drei Frauen. Der Mann ganz rechts hält eine Urkunde in den Händen, die Frau links neben ihm hält die Urkunde ebenfalls. Ganz rechts neben dem Mann ist an der Fassade des Hauses ein weißes Schild mit dem Aufdruck "Haus irmengardis".

Freuen sich über die erfolgreiche Zertifizierung des Haus Irmengardis (von links): Manuel Kirsch (AOK Ulm-Biberach), Marina Antz (AOK-Kundencenter Riedlingen), Pflegedienstleiterin Carmen Hagner, Qualitätsmanagerin Jasmina Ruetz und Geschäftsführer Hansjörg Ebe.

Das Haus Irmengardis in Bad Buchau ist vorbildlich in Sachen Gesundheitsförderung und Prävention – sowohl für Mitarbeitende als auch für Bewohnende. Dies bescheinigt seit neuestem die Zertifizierung „Gesundes Wohnen und Arbeiten“ der AOK Baden-Württemberg.

> Das Siegel „Gesundes Wohnen und Arbeiten“ erhält eine Pflegeeinrichtung, die sich in den vergangenen zwei Jahren außerordentlich und qualitätsorientiert im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention für Mitarbeitende und Bewohnende engagiert hat. Dies trifft auf das Haus Irmengardis zu: Als einzige Pflegeeinrichtung im Landkreis Biberach hatte sich das Bad Buchauer Pflegeheim am landesweiten AOK-Pilotprojekt „PiP – Prävention in der Pflege“ beteiligt. 

Am Ende des Projekts PiP vergibt die AOK Baden-Württemberg im Rahmen eines Prüfverfahrens das Siegel „Gesundes Wohnen und Arbeiten“. Diese Prüfverfahren hatte das Haus Irmengardis erfolgreich durchlaufen und erhielt nun das Zertifikat. „Für uns bedeutet das eine Anerkennung unserer Arbeit“, freute sich Heimleiter Hansjörg Ebe über das Siegel. Der Geschäftsführer der Altenheimat Eichenau GmbH, dem Betreiber des Pflegeheims und einem Tochterunternehmen des ZfP Südwürttemberg, hält ein gutes Umfeld sowohl für Pflegebedürftige als auch für die Pflegenden selbst für äußerst wichtig, denn: „Sehr viele Pflegekräfte steigen gesundheitsbedingt früher aus ihrem Beruf aus. Wir können hier aktiv etwas dagegen machen.“ 

Vielfältige Gesundheitsangebote

Während der Projektphase PiP wurde das Pflegeheim dabei begleitet, ein eigenes Betriebliches Gesundheitsmanagement aufzubauen – mit Angeboten sowohl für Mitarbeitende als auch für die Bewohnenden. In den vergangenen zwei Jahren wurden mit finanzieller Unterstützung der AOK verschiedene Maßnahmen im Haus Irmengardis umgesetzt: Es entstanden beispielsweise eine Lauf- und eine Pilatesgruppe für Beschäftigte, das Angebot einer Rückenschule und es wurden eine Mitarbeiter- und eine Bewohnerbefragung durchgeführt, um Verbesserungspotenziale aufzudecken. Außerdem wurden vier Massagesessel mit Unterstützung der Bürgerinitiative angeschafft, Hochbeete für die Terrassen wurden angelegt und verschiedene Aktivitäten wie winterliche Kinoabende sowie ein Männerstammtisch sollen etabliert werden. 

Die Heimmitarbeitenden rund um Pflegedienstleiterin Carmen Hagner und Jasmina Ruetz, Qualitätsmanagerin des Pflegeheims, hatten ein Konzept eingereicht und dargelegt, dass  die Maßnahmen in Gesundheitsförderung und Prävention über PiP hinaus weiter durchgeführt werden. Jasmina Ruetz selbst hatte sich während der Projektphase zusätzlich durch Fortbildungen weitergebildet und absolviert derzeit ihren Master im Bereich Gesundheitsmanagement. Sie ist künftig für das Betriebliche Gesundheitsmanagement im Haus Irmengardis zuständig. 

Lob für engagierte Mitarbeitende

Im Rahmen des Prüfverfahrens für die Zertifizierung „Gesundes Wohnen und Arbeiten“ wurden strukturelle Verankerungen geprüft, die Umsetzung von Maßnahmen, die Optimierung und Koordination des Prozesses, die Wirksamkeit des Handelns sowie die interne Kommunikation. Bei der Zertifikatsübergabe lobte Manuel Kirsch, BGM-Koordinator der AOK Ulm-Biberach: „Alle Mitarbeitenden sind motiviert dabei, man spürt die Energie des Hauses. Sowohl die Mitarbeitergesundheit als auch die der Bewohnenden wird in den Blick genommen.“ Er ist Ansprechpartner für Unternehmen im Landkreis Biberach, die das Siegel erhalten wollen. Und nicht alle sind erfolgreich: „Nicht alle Heime in Baden-Württemberg, die sich bewerben, erfüllen die Kriterien“, erklärte Manuel Kirsch. Im Haus Irmengardis sei das Fördergeld gut investiert. 

„Sie haben viel Durchhaltevermögen bewiesen“, bescheinigte auch Marina Antz, Leiterin des AOK-Kundencenters Riedlingen, bei der Zertifikatsübergabe. „Es war nicht immer einfach, aber wir haben viel gelernt“, meinte Jasmina Ruetz zufrieden. Ein Projekt „PiP 2.0“ sei geplant. Das Zertifikat „Gesundes Wohnen und Arbeiten“ ist nun für die nächsten zwei Jahre gültig, im Juni 2024 steht die Überprüfung an.




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