Verschiedene Zeitschriften und Flyer liegen auf einer Bank.

Presse-
mitteilungen /

Pressemitteilungen /

Klinikschule: Herzliches Willkommen für neuen Schulleiter /

Drei Frauen und vier Männer stehen, festlich gekleidet in einem hellen Raum, zum Gruppenfoto beisammen und schauen lächelnd in die Kamera.

Zusammen zum Wohle der Schülerinnen und Schüler (von links): Klinikseelsorgerin Bettina Ehrle, Konrektorin Dorothea Jung, Günther Kaps, Schulleiter des SBBZ St. Christina, Johannes Beck, Schulleiter der Klinikschule am Torbogen, Schulrat Steffen Rooschüz, Dr. Sabine Müller, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/ Psychotherapie (KJPP), und Frank Happich, pflegerisch-pädagogischer Leiter der KJPP.

Die Klinikschule am Torbogen am Standort Weissenau des ZfP Südwürttemberg hat in Johannes Beck seit diesem Schuljahr einen neuen Rektor. Bei seiner offiziellen Einsetzungsfeier bedankte er sich bei seinem Kollegium für das herzliche Willkommen.

Ebenso herzlich begrüßte Konrektorin Dorothea Jung die rund 30 geladenen Gäste: „Zusammen ist nicht, wenn alle gleich sind, sondern wenn Unterschiede tragen dürfen. Und genau das macht die Arbeit hier aus: Unsere Klinikschule ist geprägt von Vielfalt, von individuellen Lebenssituationen und von multiprofessioneller Zusammenarbeit.“ An Johannes Beck gewandt, sagte sie: „Als Schulleiter übernimmst Du nun Verantwortung für diesen besonderen Lern- und Bildungsraum. Und Du hast uns schon oft gezeigt, dass Führung hier nicht nur Organisation, sondern vor allem Beziehung bedeutet – zu den Schülerinnen und Schülern, zu den Stationsmitarbeitenden, zu den Netzwerken und zu uns als Kollegium. Wir freuen uns auf das Zusammen, das vor uns liegt.“

Schulrat Steffen Rooschüz, der als Fachbereichsleiter für die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren Becks offizielle Einsetzung übernahm, spannte eine Analogie zwischen der Leitung einer Schule und dem Klettern im Hochseilgarten: „Für den Extremsportler Alex Honnold ist Klettern die Kunst, den eigenen Weg zu finden und ihn zu gehen. Neben Erfahrung, Übersicht und Klarheit braucht es dafür auch Teampartner, Sicherheit und Vertrauen. Lieber Johannes, Du bringst schon so vieles davon mit, und es ist schön zu sehen, dass Du mitten im Aufstieg bist.“

Dr. Sabine Müller, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des ZfP Südwürttemberg, betonte, dass die Klinikschule ein unverzichtbarer Bestandteil  der klinischen Behandlung von Kindern und Jugendlichen darstellt, und formulierte ihre ersten Eindrücke vom neuen Schulleiter: „Sie haben Lust auf die Aufgabe, haben Vorerfahrung mit psychisch erkrankten Kindern und Jugendlichen und sind engagiert. Sie erkennen Gewachsenes an und gehen Dinge an, die anstehen. Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik heiße ich Sie herzlich willkommen!“

Das Kollegium der Klinikschule überraschte dann mit einer Gesangseinlage für den neuen Rektor. Udo Jürgens´ Gassenhauer „Mit 66 Jahren“ dichteten sie dafür passend um in: „Mit 39 Jahren, da fingst Du bei uns an - und alle warn´ gespannt darauf: Wer ist denn dieser Mann? Mit 39 Jahren bringst Du viel Schwung herein - mit Ideen und guter Laune soll die Schule besser sein.“

Günther Kaps, Rektor des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums (SBBZ) St. Christina, gratulierte Beck zu seiner neuen Aufgabe und zitierte den Hirnforscher Gerald Hüther: „Wir lernen nur in der Gemeinschaft gut – und ich würde ergänzen, wir leben auch nur in Gemeinschaft gut. In einer Zeit der Autokratien und Kriege braucht es Impulse für eine gute Gemeinschaft. Du findest hier an der Klinikschule ein tolles Kollegium für diese wichtige Aufgabe vor – mit dem Leitspruch der drei Musketiere gesprochen: Einer für alle, alle für einen!“

Nachdem Klinikseelsorgerin Bettina Ehrle ihren Segen gesprochen hatte, ergriff abschließend Johannes Beck selbst das Wort: „Für mich ist eine erfolgreiche schulische und sonderpädagogische Bildung im klinischen Kontext nur möglich, wenn sie nicht als Anhängsel verstanden wird, sondern als eigenständiger Beitrag zur Stabilisierung, Entwicklung und Schaffung einer Zukunftsperspektive für junge Menschen. Wir geben Struktur, bieten Verlässlichkeit und ermöglichen Selbstwirksamkeit. Das alles unter dem Aspekt der Anschlussfähigkeit – Schule im klinischen Kontext ist immer Übergangsschule – mit hoher Verantwortung für eine gelingende Wiedereingliederung. Neben dem Bewusstsein für diese Verantwortung sind mir persönlich auch die Klarheit bezüglich unseres Auftrags und die Offenheit für eine gute Feedback- und Fehlerkultur sehr wichtig. Ich bedanke mich herzlich und freue mich auf die anstehenden Aufgaben!“

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Mirjam Hirschler am Cello. Mit einem Imbiss klang der Nachmittag aus.




Unsere Publikationen /