Wie lässt sich das persönliche Krebsrisiko senken? Eine interaktive Ausstellung am Standort Zwiefalten vermittelt noch bis 16. August Wissen rund um Vorsorge, Früherkennung und einen gesundheitsbewussten Lebensstil.
Wie lässt sich Krebs vorbeugen – und welche Rolle spielen Bewegung, Ernährung oder Vorsorgeuntersuchungen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine interaktive Ausstellung, die derzeit am Standort Zwiefalten zu sehen ist. Initiiert und organisiert wurde sie von der regionalen Gruppe des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Zur Eröffnung der Ausstellung im Verwaltungsbau begrüßte Regionaldirektor Dieter Haug die Gäste. Er dankte der regionalen BGM-Gruppe für ihr Engagement und hob zugleich die Verantwortung des ZfP als Arbeitgeber hervor. Gesundheitsförderung dürfe nicht abstrakt bleiben, sondern müsse im Arbeitsalltag sichtbar und erlebbar werden.
Gerade als psychiatrische Einrichtung begleite das ZfP Menschen umfassend – psychisch, körperlich und sozial. Prävention und Früherkennung seien daher wichtige Bestandteile eines ganzheitlichen Gesundheitsverständnisses. Krebs könne jeden treffen, betonte Haug. Umso wichtiger sei es, über Risiken zu informieren und konkrete Möglichkeiten der Vorsorge aufzuzeigen.
Die Ausstellung vermittelt anschaulich, welchen Einfluss Bewegung, Ernährung, Impfungen und Früherkennungsangebote auf die Gesundheit haben können. Denn je früher eine Krebserkrankung erkannt wird, desto besser sind häufig die Behandlungsmöglichkeiten. Viele Maßnahmen zur Krebsprävention stärken zugleich die allgemeine Gesundheit und können das Risiko weiterer Erkrankungen senken.
Auch Eva Rall, Leiterin des Betrieblichen Gesundheitsmanagements im ZfP Südwürttemberg, nahm an der Eröffnung teil. Sie würdigte das Engagement der regionalen Gruppe und dankte der Regionaldirektion dafür, die Ausstellung am Standort zu ermöglichen.
Begleitet wurde die Ausstellung von mehreren Aktionen. Bei dem Vortrag mit Verkostung „Sekundäre Pflanzenstoffe und ihr gesundheitliches Potenzial“ erfuhren die Teilnehmenden, welche gesundheitsfördernden Wirkungen in Obst, Gemüse und anderen pflanzlichen Lebensmitteln stecken. Der Vortrag wurde an zwei Terminen angeboten. Ein Virtual-Reality-Darmmodell machte außerdem Aufbau und Funktionsweise des Darms auf anschauliche Weise erlebbar. Noch bis 15. August besteht zudem die Möglichkeit, sich über das ZfP Südwürttemberg bei der DKMS als potenzielle Stammzellspenderin oder potenzieller Stammzellspender registrieren zu lassen.
Die Ausstellung selbst ist noch bis 16. August im Verwaltungsgebäude in Zwiefalten zu sehen. Der Eintritt ist frei.




