Verschiedene Zeitschriften und Flyer liegen auf einer Bank.

Presse-
mitteilungen /

Pressemitteilungen /

Michael Krattenmacher ist neuer Regionaldirektor für Donau-Riss /

Proträt eines Mannes im mittleren Alter, freundliches, offenes Lächeln.

Michael Krattenmacher ist der neue Regionaldirektor in der ZfP-Versorgungregion Donau-Riss.

Nach drei Monaten in kommissarischer Verantwortung ist es offiziell: Michael Krattenmacher wurde vom Aufsichtsrat als neuer Regionaldirektor der Versorgungsregion Donau-Riss bestellt. Künftig führt er die Region gemeinsam mit Regionaldirektorin Dr. Bettina Jäpel.

Für Michael Krattenmacher ist die neue Aufgabe weit mehr als der nächste Karriereschritt. Als gebürtiger Ochsenhausener verbindet ihn mit der Region nicht nur sein beruflicher Werdegang, sondern auch seine persönliche Geschichte. „Ich freue mich sehr, Verantwortung in meiner Heimatregion übernehmen zu dürfen“, so Krattenmacher. „Die Entwicklung der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung im Landkreis Biberach liegt mir besonders am Herzen.“ 

Mit dem ZfP Südwürttemberg verbindet den 37-Jährigen inzwischen mehr als zehn Jahre seines Berufslebens. Nach ersten beruflichen Erfahrungen im Controlling der AOK Bayern wechselte der Betriebswirt 2015 ins ZfP. Dort war er zunächst Assistent der Geschäftsführung und erhielt dabei früh Einblicke in strategische Entwicklungen und Veränderungsprozesse des Unternehmens. Später übernahm er als Geschäftsführer des bela e.V. (heute bela gGmbH) erstmals die Verantwortung für ein Sozialunternehmen mit rund 70 Mitarbeitenden. „Diese Aufgabe war einerseits sehr bereichernd, andererseits auch herausfordernd – insbesondere im Kontext der Corona-Pandemie“, so Krattenmacher rückblickend. „Diese Zeit hat mir noch einmal sehr deutlich gezeigt, wie wichtig Verlässlichkeit, Kommunikation und Vertrauen in herausfordernden Situationen sind.“

Seit 2021 leitet Krattenmacher die Abteilung Organisation, früher Compliance Management, und war zudem Geschäftsführer der Trägergesellschaft Psychiatrie gGmbH. Die unterschiedlichen Aufgaben hätten ihm ermöglicht, das ZfP aus vielen Perspektiven kennenzulernen – strategisch, organisatorisch und im engen Austausch mit den Einrichtungen. Diese Erfahrungen möchte er nun nutzen, um die Region gemeinsam weiterzuentwickeln. Besonders wichtig ist ihm dabei, Menschen und Bereiche miteinander zu verbinden und die Zusammenarbeit zwischen den Versorgungsbereichen und den zentralen Dienstleistungsbereichen weiter zu stärken.

Dass er diese Verantwortung nun übernehmen darf, empfindet Krattenmacher auch als Ausdruck des Vertrauens, das ihm das ZfP über viele Jahre entgegengebracht hat. „Für die vielen Chancen, die mir hier eröffnet wurden, bin ich überaus dankbar“, so der Regionaldirektor. Ob die Unterstützung bei seinem Masterstudium, die Übernahme verschiedener Leitungsfunktionen oder neue Entwicklungsmöglichkeiten – das Unternehmen habe ihn auf seinem beruflichen Weg immer gefördert. „Die neue Position bietet mir nun die Möglichkeit, meine Erfahrungen einzubringen, die Zukunft unserer Einrichtungen aktiv mitzugestalten und gemeinsam mit vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen etwas für die Menschen in unserer Region zu bewegen. Das ist für mich eine sehr schöne und zugleich motivierende Aufgabe.“

Mit Freude blickt Krattenmacher auf die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden, den Führungskräften und den Partnern der Region sowie auf die anstehenden Projekte zur Weiterentwicklung der Standorte. Besonders schätzt er dabei das vertrauensvolle Miteinander mit seiner Leitungspartnerin, Regionaldirektorin Dr. Bettina Jäpel. Bereits in den vergangenen Monaten habe sich gezeigt, wie gut sich beide ergänzen. „Wir ziehen an einem Strang. Das macht die Zusammenarbeit nicht nur sehr konstruktiv, sondern auch menschlich super angenehm.“

Für die kommenden Jahre sieht der neue Regionaldirektor das Gesundheitswesen vor großen Herausforderungen. Fachkräftemangel, wirtschaftlicher Druck und die Modernisierung der Standorte würden die Region intensiv beschäftigen. Gleichzeitig ist Krattenmacher überzeugt, dass Veränderungen auch Chancen bieten. Entscheidend sei, Transformationsprozesse aktiv zu gestalten und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Das starke Miteinander in der Region Donau-Riss sei dafür eine wichtige Grundlage.

Wie er führen möchte, beschreibt Krattenmacher klar: ansprechbar sein, zuhören und Entscheidungen transparent treffen. Dazu gehöre auch, eine Arbeitskultur zu fördern, in der Vertrauen, Eigenverantwortung und Offenheit selbstverständlich sind. „Eine gute Zusammenarbeit lebt aus meiner Sicht davon, dass man sich aufeinander verlassen kann, aber gleichzeitig den Freiraum hat, Verantwortung zu übernehmen und sich weiterzuentwickeln.“ Gleichzeitig plädiert er für mehr Pragmatismus im Arbeitsalltag: „Wir sollten Dinge nicht unnötig verkomplizieren und Bürokratie dort vermeiden, wo sie keinen Mehrwert schafft.“ So entstünden Freiräume für das Wesentliche – eine gute Zusammenarbeit und eine hochwertige Versorgung der Patientinnen und Patienten. Darüber hinaus freut sich Krattenmacher darauf, sich als jüngstes Mitglied der Geschäftsleitung des ZfP Südwürttemberg in die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens einzubringen – insbesondere bei Zukunftsthemen wie Digitalisierung und moderner Organisationsentwicklung.

 




Unsere Publikationen /