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Neues Unterstützungszentrum in Trochtelfingen eröffnet /

Zwei Mitarbeiterinnen des ZfP Südwürttemberg stehen in einem großen Raum, sie sind einander zugewandt und unterhalten sich. Rechts im Bild steht ein Tischkicker, daneben befindet sich der Zugang zu einer Küchenzeile. Hinter den beiden Frauen ist eine geöffnete Schiebetür, die den Blick freigibt in einen weiteren Raum, in dem zwei große Tische sowie Stühle stehen.

Johanna Bentele (rechts), regionale Geschäftsbereichsleitung Arbeit und Wohnen Alb-Neckar des ZfP Südwürttemberg, mit Sozialpädagogin Christina Bartl in den Räumlichkeiten des neuen Unterstützungszentrums in Trochtelfingen.

Das ZfP Südwürttemberg hat in Trochtelfingen ein neues Unterstützungszentrum eröffnet. Das Angebot richtet sich an Menschen mit psychischen Erkrankungen wie auch Suchterkrankungen, die Unterstützung bei der Teilhabe in der Gesellschaft benötigen.

Noch sind die Räumlichkeiten im Erdgeschoss der Marktstraße 39 nicht vollständig eingerichtet, und auch von außen ist das neue Unterstützungszentrum des ZfP Südwürttemberg noch nicht als solches zu erkennen - die Beschriftung und Folierung der Fenster erfolgt in Kürze. Was hier zentrumsnah entsteht, ist eine Anlaufstelle für Menschen mit psychischen Erkrankungen. 

Das Angebot ist ein weiterer Baustein in der ambulanten Betreuung und richtet sich an Menschen, die in Trochtelfingen und Umgebung leben. Zunächst wird das Unterstützungszentrum an zwei Tagen in der Woche geöffnet sein, nach und nach soll das Angebot ausgeweitet werden. Geleitet wird es von Sozialpädagogin Christina Bartl. Sie und ihr Team sind zu erreichen unter Telefon 07373/10-53900.

Das Konzept des Unterstützungszentrums besteht aus zwei Elementen: Vor Ort werden sogenannte „tagesstrukturierende Maßnahmen“ in der Einzelbetreuung wie auch in der Gruppe angeboten. Von der gemeinsamen Aktivierung über eine Partie Tischkicker bis hin zu kleineren Montagearbeiten, die behutsam auf eine regelmäßige Tätigkeit in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) oder eine andere Form der Erwerbstätigkeit vorbereiten, ist vieles möglich. 

Außerdem dient es dem multiprofessionellen Team als Ausgangsbasis für Hausbesuche in Form der Assistenzleistungen. Unter vier Augen in vertrauter Umgebung können Themen, die die Klientinnen und Klienten beschäftigen oder belasten, in Ruhe besprochen werden. Darüber hinaus sind ganz praktische Hilfestellungen möglich – zum Beispiel, wenn jemand Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen oder eine Begleitung beim Arztbesuch benötigt.

Die Mitarbeitenden des ambulanten Dienstes verstehen sich vor allem als Gesprächspartner und Alltagsbegleiter, sie sind weder Pflege- noch Haushaltshilfen: „Wir saugen also nicht Staub, sondern motivieren dazu, dies selbst zu tun“, macht Sozialpädagogin Christina Bartl deutlich.

Vor kurzem wurde ein erstes Unterstützungszentrum in Zwiefalten eröffnet. „Wir richten unsere Angebote am jeweiligen Bedarf der Menschen aus, die zu uns kommen", erklärt Johanna Bentele, die als Leiterin des Bereichs Arbeit und Wohnen Alb-Neckar des ZfP Südwürttemberg auch für die ambulanten Dienste zuständig ist. Der individuelle Ansatz dahinter sei mit sehr viel Aufwand verbunden, betont Prof. Dr. Gerhard Längle, Regionaldirektor Alb-Neckar im ZfP Südwürttemberg: „Diese Struktur ist für uns etwas ganz Neues - auch wenn wir sie bei einem unserer Tochterunternehmen, der GP.rt in Reutlingen, bereits erfolgreich realisiert haben.“




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