Auf sie warten 18 aufregende und spannende Monate: 25 Teilnehmende haben ihre berufsbegleitende Weiterbildung zur Stationsleitung an der akademie südwest, der Bildungseinrichtung des ZfP Südwürttemberg, begonnen.
Die Einführungswoche und erste Blockwochen liegen bereits hinter den angehenden Führungskräften. Während bei der Einführungswoche neben organisatorischen Dingen besonders das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch untereinander im Mittelpunkt standen, setzen sich die Teilnehmenden in den ersten zwei Blockwochen mit Pflegemodellen, Moderationstechniken, Rhetorik und wissenschaftlichem Arbeiten auseinander.
„Der Kurs ist keine rein psychiatrische Weiterbildung, sondern richtet sich an Pflegekräfte aller Fachrichtungen“, betont Kursleiterin Benedikte Steidl. Und so bringen die 25 Teilnehmenden ganz unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen mit: Neben Mitarbeitenden des ZfP Südwürttemberg aus verschiedenen Stationen und Fachbereichen nehmen auch Pflegekräfte anderer Einrichtungen teil, darunter die Oberschwabenklinik, die St. Elisabeth-Stiftung, das MCB Friedrichshafen, die Reha-Klinik der Waldburg-Zeil in Bad Saulgau sowie die Sozialstation St. Elisabeth in Überlingen. Während manche in somatischen Kliniken beschäftigt sind, entscheiden sich auch Hebammen, Pflegekräfte aus dem Heimbereich und ambulanten Diensten für den Weiterbildungskurs. So finde ein wertvoller fachlicher Austausch statt, von dem alle profitieren, berichtet Steidl.
„Ich habe wieder tolle Teilnehmende mit viel fachlicher Expertise im neuen Kurs – so macht das Arbeiten einfach sehr großen Spaß“, freut sich Steidl. Berufsbegleitend werden sich die Kursteilnehmenden in den nächsten eineinhalb Jahren theoretisch weiterbilden und sich unter anderem mit Themen wie Arbeitsrecht, Dienstplanung, Kommunikation, Konfliktmanagement, Teamentwicklung und Finanzierung der Einrichtungen beschäftigen. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmenden an die komplexen und anspruchsvollen Aufgaben einer Leitungsposition heranzuführen und die dafür notwendigen Kenntnisse zu vermitteln. Wertvolle praktische Erfahrungen werden die Pflegekräfte insbesondere in den vorgeschriebenen Praktika sammeln, die sie in internen oder externen Führungsebenen absolvieren.
So sieht ein Teilnehmer die Fortbildung als große Chance, gemeinsam zu lernen und zu wachsen, um beruflichen Herausforderungen entspannt entgegenzutreten. Ein weiterer rät: „Einfach den Mut zum Machen haben.“ Auch Kursleiterin Steidl blickt den kommenden 18 Monaten mit Vorfreude entgegen: „Es ist immer eine sehr schöne und sinnstiftende Aufgabe angehende Führungskräfte begleiten zu dürfen.“
i: Mehr Infos zur „Weiterbildung zur Stationsleitung und Pflegedienstleistung“ sind > hier zu finden. Der nächste berufsbegleitende Kurs startet Anfang 2028 in Bad Schussenried im wöchentlichen Modell, das bisher in Weissenau angeboten wurde.




