Mehr Platz für IT, Verwaltung, Technik und Werkfeuerwehr: Auf traditionelle Weise wurde am Standort Bad Schussenried das Richtfest für einen neuen Gebäudetrakt gefeiert.
Bei dem Neubau handelt es sich um die Erweiterung eines bestehenden Gebäudes. Künftig erhalten hier die IT-Abteilung und die Verwaltung neue Räumlichkeiten. Außerdem bietet der dreigeschossige Bau eine weitere Einsatzfahrzeug-Garage, neue Sozialräume und Umkleiden für die Werkfeuerwehr und für die Technik. Verbaut wurden rund 400 Kubikmeter Beton sowie etwa 40 Tonnen Stahl. Für die Baugrube wurden rund 900 Kubikmeter Erde ausgehoben. Für die Decken und Wände kamen rund 1700 Quadratmeter Schalung zum Einsatz, wodurch rund 480 Quadratmeter gemauerte Innen- und Außenwände entstanden sind.
Manuel Funk vom Bauunternehmen Grüner und Mühlschlegel sagte im Richtspruch: „Das ZfP Südwürttemberg ist ein wichtiger Baustein in der Gesundheitslandschaft, die Versorgung der Patient:innen steht im Fokus, aber auch andere Bereiche wie die IT sind wichtig, und die Werkfeuerwehr muss jederzeit einsatzbereit sein. Die Richtkrone symbolisiert nach alter Sitte den Meilenstein der Fertigstellung des Rohbaus. Nach acht Monaten übergeben wir diesen nun und wünschen den weiteren Arbeiten einen glücklichen Verlauf – auf dass alle Beteiligten gesund und wohlauf bleiben!“
Nicolas Riek, Leiter der ZfP-Abteilung Bau und Entwicklung, bedankte sich bei allen Beteiligten und betonte, dass er die Tradition des Richtfests sehr schätze: „Zu einem Bauprojekt gehört, dass viele Menschen Hand in Hand arbeiten. Das muss gut miteinander funktionieren – und dafür gebührt allen Projektpartnern großer Dank. Für mich ist das Richtfest ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für die anspruchsvolle Arbeit, die die Gewerke zu leisten haben, und ich bedauere, dass es im Baugewerbe insgesamt immer seltener gefeiert wird.“
Die ersten Überlegungen für den Neubau reichen bis ins Jahr 2018 zurück. Ursprünglich war das Gebäude allein für die Feuerwehr vorgesehen. Im Verlauf der Planung kamen weitere Nutzungen hinzu, darunter Flächen für die IT-Abteilung und weitere interne Dienstleistungsbereiche. Nach mehreren Standort- und Planungsvarianten wurde 2023 der Bauantrag gestellt. Im ersten Quartal 2027 soll das Gebäude bezugsfertig sein.




