29 angehende Pflegefachkräfte wurden an der Berufsfachschule für Pflege des ZfP Südwürttemberg in Zwiefalten willkommen geheißen. Die praktische Ausbildung absolvieren sie in den kommenden drei Jahren in Einrichtungen in Bad Schussenried, Zwiefalten und Reutlingen.
Gemeinsam mit den Kursleiterinnen Jenny Hummel und Sandrine Krämer hieß Schulleiterin Andrea Fessler die bunt gemischte Gruppe in der Berufsfachschule für Pflege willkommen. „Wir freuen uns, Sie auf Ihrem Weg begleiten und unterstützen zu dürfen“, so die Schulleiterin. Den Nachwuchskräften gab sie mit auf den Weg: „Stellen Sie Fragen, bleiben Sie neugierig und starten Sie mit Mut und Zuversicht in Ihre Ausbildung.“
Neben organisatorischen Dingen standen am ersten Tag vor allem das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch untereinander im Mittelpunkt. Bei einem Rundgang konnten sich die neuen Auszubildenden ein Bild von den Schulräumen, der Bibliothek und dem Casino machen und mit dem Klinikgelände vertraut werden. Auch Kennenlernspiele sowie ein gemeinsames Frühstück standen auf dem Programm.
Anders als in den letzten Jahren konnten die jungen Frauen und Männer bereits in den ersten zwei Wochen nach Ausbildungsbeginn erste Praxisluft schnuppern. An den verschiedenen Standorten waren sie auf Stationen im Einsatz und lernten ihre Praxisanleitenden kennen. „Ich kann nun direkt mit Praxiswissen in die Theorie starten“, freut sich Anna-Maria Dering, die für ihre Ausbildung vom Gymnasium an das ZfP wechselte. Während Dering für die Pflegeausbildung neu in das Unternehmen gekommen ist, kennt Yara Ullrich das ZfP bereits aus ihrem Freiwilligendienst. Schnell stand für die junge Frau fest, ihren beruflichen Weg in der Pflege im ZfP eizuschlagen: „Ich wollte schon immer etwas Soziales machen. In meinem FSJ merkte ich: Das ZfP und der Pflegebereich sind für mich die richtige Wahl.“
Vielfalt als Stärke
Auch vielen anderen ist das ZfP nicht unbekannt: Sie haben hier bereits erfolgreich die Ausbildung zur Altenpflegehilfe absolviert. Einer von ihnen ist Malik Aljuburi. Besonders schätzt er die Vielfalt innerhalb seines Kurses: Seine Mitauszubildenden bringen ganz unterschiedliche Nationalitäten, Sprachen und Erfahrungen mit. „Es ist toll, dass wir eine bunt gemischte Gruppe sind und viel voneinander lernen können.“ Die Herkunftsländer der angehenden Pflegefachkräfte reichen von Albanien über Kamerun bis hin zu Ruanda. Aljuburi, der aus dem Irak stammt, möchte auch nach seinem Abschluss in drei Jahren seinen beruflichen Weg im ZfP fortsetzen und sich fachlich weiterentwickeln. „Ich kann mir vorstellen, einmal Verantwortung als Praxisanleiter oder Stationsleitung zu übernehmen.“
Doch zunächst steht nun der erste Theorieblock an: In den kommenden drei Wochen erlernen die Auszubildenden erste theoretische Grundlagen der Pflege, bevor es zurück in ihre jeweiligen Einsatzbereiche in Zwiefalten, Bad Schussenried und Reutlingen geht. Neben Stationen und Wohngruppen werden sie auch in ambulanten Einrichtungen ausgebildet und dabei von Praxisanleitenden eng betreut.




