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Weniger Einsätze, dafür Hilfe bei Großbränden /

Werkfeuerwehr aufgereiht für ein Bild

Die geehrten, beförderten und verabschiedeten Mitglieder der ZfP-Werkfeuerwehr in Bad Schussenried zusammen mit Kommandant Oliver Schattmaier (zweiter von rechts) und Berthold Rieger, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Biberach (rechts).

Die Freiwilligen der Werkfeuerwehr des ZfP Südwürttemberg am Standort Bad Schussenried sorgen ehrenamtlich für die Sicherheit der Mitarbeitenden sowie der Patientinnen und Patienten. Anerkennung für ihre Dienste erfuhren die Feuerwehrmänner und -frauen bei ihrer Jahreshauptversammlung.

Oliver Schattmaier, Kommandant der ZfP-Werkfeuerwehr in Bad Schussenried, begrüßte die Gäste im Casino Bad Schussenried. Darunter waren unter anderem ZfP-Betriebsdirektorin Karin Wochner, die ärztliche Direktorin Dr. Helmtraud Kantor, Kommandanten sowie Mitglieder der Werkfeuerwehren der anderen ZfP-Standorte, Kameradinnen und Kameraden befreundeter Wehren, Führungskräfte der Werkfeuerwehren im Landkreis Biberach, Beamte der örtlichen Polizeistation, die örtliche DRK-Bereitschaft sowie Andreas Sauter, Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Bad Schussenried, mit seinem Stellvertreter Dieter Patzer.

Schattmaier gab den Anwesenden einen Überblick über das vergangene Jahr: 2018 hielt die Gruppe aus 30 aktiven Mitgliedern (davon sieben Frauen und 23 Männer) insgesamt 20 Übungen ab, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Bei einer Großübung mit Drehleitern  probte die Truppe das Anleitern in 20 bis 30 Metern Höhe. Schattmaier führte für die ZfP-Mitarbeitenden sieben Brandschutzschulungen für Brandschutzhelfer durch. Zu nur 15 Einsätzen musste die Werkfeuerwehr während des Jahres ausrücken: Achtmal handelte es sich um sogenannte Täuschungsalarme, bei denen Rauchmelder zum Beispiel durch angebranntes Essen oder Zigarettenrauch ausgelöst wurden. Zweimal löschte die Gruppe Kleinbrände, einmal war technische Hilfeleistung bei einem Wasserrohrbruch vonnöten und einmal zum Belüften einer Station. Zweimal war Überlandhilfe bei herausfordernden Großbränden gefragt: Am 11. Februar vergangenen Jahres stand der Wertstoffhof Heydt in Aulendorf in Flammen. Wegen der starken Rauchentwicklung unterstützte die Schussenrieder ZfP-Werkfeuerwehr mit einem Großlüfter die Nachlöscharbeiten. In der Nacht des 10. Aprils gab es den nächsten Großalarm in Aulendorf: Im Landwirtschaftlichen Zentrum Baden-Württemberg (LAZBW) brannten die Stallungen. Weil der Strom abgestellt werden musste, erlosch bei der Biogasanlage die Flamme und Gas strömte unkontrolliert aus. Mithilfe des Großlüfters und Wassernebel hielt die ZfP-Wehr das Gas von der Brandstelle fern. Bis um 9.30 Uhr dauerte der Einsatz.

Die Mitglieder der Werkfeuerwehr bilden sich nicht nur durch Übungen weiter sondern beispielsweise auch durch PAIR-Schulungen. Hier wird der Umgang mit aggressiven Patientinnen und Patienten geübt. Sommerfeste, Orientierungsfahrten, Hüttenaufenthalt und gemeinsame Geburtstagsfeiern stärken den Zusammenhalt innerhalb der Truppe. Betriebsdirektorin Karin Wochner bedankte sich für den unermüdlichen Einsatz im Sinne der Mitarbeitenden und der Patientinnen und Patienten. Auch der Personalratsvorsitzende Herbert Wilzek bekundete: „Wir Beschäftigten wissen, was wir von Ihnen haben!“ Manfred Blaser, seit 2001 aktiv bei der Werkfeuerwehr, verlässt diese nun aus gesundheitlichen Gründen. Als Ehrenmitglied wechselt der Hauptfeuerwehrmann in die Altersabteilung.

Die Beförderungen nahm Betriebsdirektorin Wochner vor: Luise Kleiner wurde zur Oberfeuerwehrfrau befördert, Christian Behmüller und Stefan Frizenschaf wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Als erste Frau der ZfP-Werkfeuerwehren wurde Sandra Springer zur Löschmeisterin (Gruppenführerin) befördert, Franz Krämer wurde zum Oberlöschmeister befördert, Lisa Bek wurde neu verpflichtet. Berthold Rieger, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Biberach, ehrte langjährige Kameraden: Walter Hermanutz, stellvertretender Kommandant, ist seit 1980 aktiv bei der ZfP-Werkfeuerwehr. Nach verschiedenen Lehrgängen bildete er sich 1992 zum Ausbilder für den Atemschutz-Lehrgang weiter. Dies und das weitere langjährige Engagement für die Werkfeuerwehr sei herausragend, bekundete Rieger. Er verlieh Hermanutz hierfür das Ehrenzeichen in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes. Hans Scheffold wurde für über 40 Jahre Einsatzbereitschaft in der Werkfeuerwehr geehrt: Bereits 1978 trat er als erstes externes Mitglied von einer anderen Firma in die ZfP-Werkfeuerwehr ein und ist mittlerweile Oberlöschmeister. Bis 2018 war er aktiver und fittester Angriffstruppler und zählte zu den drei ältesten im Landkreis Biberach.




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