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Werkfeuerwehr zieht Jahresbilanz /

Vier Männer und eine Frau in Feuerwehr-Ausgehuniform, flankiert von zwei roten Fahnen mit der Aufschrift Werkfeuerwehr Bad Schussenried.

Kommandant Oliver Schattmeier (ganz links) und seine Stellvertreterin Sandra Springer mit den drei geehrten und beförderten Mitgliedern der ZfP-Werkfeuerwehr Bad Schussenried.

Bei der Jahreshauptversammlung der Werkfeuerwehr des ZfP Südwürttemberg am Standort Bad Schussenried blickte man gemeinsam auf das vergangene Jahr zurück. Zahlreiche Gäste würdigten dabei das Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte.

Der Einladung von Kommandant Oliver Schattmaier zur Jahreshauptversammlung der Bad Schussenrieder Werkfeuerwehr folgten zahlreiche Gäste. Darunter unter anderem Regionaldirektorin Dr. Bettina Jäpel, die Leiterin des Zentralbereichs Gemeindepsychiatrie Martina Nunnenmacher, der noch amtierende Bürgermeister Achim Deinet sowie die Führungen der Stützpunktfeuerwehr Bad Schussenried und der ZfP-Werkfeuerwehren aus Zwiefalten und Weissenau. „Mit Ihrer Anwesenheit beweisen Sie Ihr Interesse an unserer Arbeit“, bedankte sich der Kommandant in seiner Begrüßungsrede bei den Anwesenden im ZfP-Casino in Bad Schussenried. „Wir freuen uns sehr, dass Sie so zahlreich erschienen sind.“ 

Die stellvertretende Kommandantin Sandra Springer gab den Anwesenden einen Überblick über das vergangene Jahr, das einsatztechnisch vergleichsweise ruhig gewesen sei: 13 Einsätze wurden verzeichnet. Der erste Alarm erfolgte bereits im Januar – mitten in der Nacht – aufgrund eines Wasserrohrbruchs. Weitere Alarmierungen betrafen unter anderem angebranntes Essen oder einen qualmenden Aschenbecher. Auch eine Vielzahl an Übungen absolvierten die Kameradinnen und Kameraden. Dabei wurde möglichst realitätsnah in unterschiedlichen Einsatzszenarien geübt, ohne die Abläufe auf den Stationen zu beeinträchtigen. So wurde beispielsweise ein Brand mit starker Rauchentwicklung im Heimbereich simuliert. Auch gemeinsame Übungen mit den befreundeten freiwilligen Feuerwehren der Umgebung standen auf dem Programm. Darüber hinaus konnten an insgesamt neun Schulungsterminen im vergangenen Jahr 240 Mitarbeitende zu Brandschutzhelfern ausgebildet werden. 

Die Werkfeuerwehr zählt aktuell 20 aktive Mitglieder, darunter sieben Frauen. Diese Zahl stellt zugleich die untere Grenze der personellen Leistungsfähigkeit dar, was eine Anpassung der Alarm- und Ausrückeordnung erforderlich machte. Zwei neue Kameradinnen konnten im vergangenen Jahr für den Dienst gewonnen werden. „Ich möchte positiv hervorheben, dass unsere 20 Kameradinnen und Kameraden sehr motiviert und engagiert sind“, lobte Springer. „Wir sind trotz der geringen Mannschaftsstärke eine starke Truppe.“

Dies bekräftigte auch die Regionaldirektorin in ihrem Grußwort: „Sie übernehmen Verantwortung – nicht nur für technische Abläufe, sondern für Menschenleben und für das Gefühl von Sicherheit in unserer Region. Dieses Vertrauen ist unbezahlbar“, so Jäpel. „Ich möchte Ihnen deshalb heute nicht nur danken, sondern auch meine aufrichtige Anerkennung aussprechen – für Ihren Mut, Ihre Disziplin und Ihre Bereitschaft, füreinander und für andere einzustehen.“

Im Anschluss wurde Michael Rettelbach zum Brandmeister befördert. Hasan Aksin wurde das Ehrenabzeichen in Bronze für 15 Jahre aktiven Dienst verliehen und Franz Krämer erhielt das silberne Ehrenabzeichen für seine 25-jährige Zugehörigkeit. Nach den Ehrungen wurde zum geselligen Teil des Abends übergeleitet, bei dem die Gäste durch die ZfP-eigene Küche wie gewohnt hervorragend versorgt wurden.

Zum Abschluss der Versammlung gab Kommandant Schattmaier einen Ausblick auf ein besonderes Ereignis: In diesem Jahr feiert die Werkfeuerwehr am Standort Bad Schussenried ihr 50-jähriges Bestehen und blickt damit zurück auf ein halbes Jahrhundert Engagement, Verlässlichkeit und gelebte Verantwortung für Sicherheit im ZfP und in der Region. Gewürdigt wird dieses Jubiläum mit einem feierlichen Festakt sowie einem „Erlebnistag für Groß und Klein“ am 21. Juni 2026. Zu diesem Tag der offenen Tür ist die gesamte Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Alle Interessierten – ob Mitarbeitende, Angehörige, Familien aus der Region oder Feuerwehrbegeisterte – sind willkommen, die Werkfeuerwehr kennenzulernen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und mit den Einsatzkräften ins Gespräch zu kommen.




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