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Die Kinderstation 2081 bietet Behandlung für Kinder im Alter von fünf bis dreizehn Jahren. Die Behandlung auf unserer Station erfolgt vollstationär. Das bedeutet, dass die Kinder auch über Nacht bei uns auf der Station bleiben.

Bedarfsorientierte und strukturierte Behandlung

Das ersten Wochenende nach der Aufnahme verbringen die jungen Patientinnen und Patienten zum besseren gegenseitigen Kennenlernen ebenfalls auf Station, können aber dabei von ihren Eltern in Absprache mit dem jeweils zuständigen Therapeuten besucht werden.

Ab dem zweiten Wochenende dürfen die Kinder von Samstag auf Sonntag nach Hause bzw. in ihre Gastfamilien oder Jugendhilfeeinrichtungen gehen. Die Wochenendbesuche sind ein wichtiger Bestandteil der Behandlung, da sie zur Überprüfung der bislang erfolgten Therapiemaßnahmen dienen und uns wichtige Hinweise auf noch zu erreichenden Behandlungsziele liefern.

Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen. Vormittags haben die Kinder in der Regel Schule sowie verschiedene Therapieangebote. Nachmittags finden ebenfalls diverse Therapieangebote statt, ebenso Spiel- und Sportgruppen. Zwischen 18 Uhr und 20 Uhr können die Eltern ihre Kinder anrufen. Ab 21 Uhr ist Nachtruhe.

Gemeinsam Ängste überwinden

Heimweh und Unsicherheiten sind bei neu aufgenommenen Kindern völlig normal. Das legt sich in der Regel aber nach den ersten zwei bis drei Tagen auf Station. Liebevoll unterstützt werden die Kinder in ihrer Eingewöhnungsphase dabei von den Mitarbeitenden sowie Therapeutinnen und Therapeuten des Teams, nicht zuletzt aber vor allem auch durch die „erfahrenen“ Kinder auf der Station. Die stationären Abläufe bieten den Kindern Strukturen und Halt, aber auch Möglichkeiten, sich ihren Tag zumindest teilweise selbst zu gestalten. Die Kinder haben Ausgang und erhalten etwas Taschengeld, das von den Eltern bereit gestellt wird.